Neuigkeiten

Fotonachlese Jahrestagung 2017

... konzentrierte Gesichter auf der diesjährigen Mitgliederversammlung. Noch viel mehr Bild-Impressionen finden Sie auf unserer Facebook-seite - unser Präsidiums-mitglied Malgorzata Ploszewska und unser Geschäftsstellen-Koordinator Kristof Gippert haben sie aufgenommen. 

Die nächsten Termine für die größeren KOGGE-AutorInnen-treffen stehen auch schon fest: Die Nebentagung samt Lesung und Schreibzeit in Kloster Himmerod findet vom 10.-13.05.2018 und die Jahrestagung in Stein vom 27.-30.09.2018 statt. 

Neue Mitglieder der Kogge 2017

Auf der Jahrestagung der Kogge in Minden wurden drei neue Mitglieder in die Reihen der europäischen Autorenvereinigung aufgenommen. Wir heißen Hermine Navasardyan aus Jerewan/Armenien, Cornelia Becker aus Berlin und Uta Reichardt aus Baden-Württemberg herzlich willkommen an Bord der KOGGE!

 

Unter der Rubrik "Mitglieder" sind, soweit vorhanden, die jeweiligen AutorInnenenseiten mit Informationen zu Viten und Werken verlinkt.

In memoriam Josef Hrubý

Josef Hrubý in Minden 2006 (Foto: © Małgorzata Płoszewska)
Josef Hrubý in Minden 2006 (Foto: © Małgorzata Płoszewska)

Josef Hrubý, langjähriges Kogge-Mitglied, Schriftsteller, Poet und Bildender Künstler aus Pilsen ist im Alter von 85 Jahren verstorben.

Josef Hrubý erhielt u.a. im Jahr 2008 vom Bavaria Bohemia e.V. / Centrum Bavaria Bohemia den Preis Brückenbauer | Stavitel mostů verliehen.

In der Laudatio zur Preisverleihung heißt es u.a. „Unermüdlich setzte sich Josef Hrubý für literarische Übersetzungen in die Sprache der Nachbarländer ein. Unter seiner Federführung entstanden u.a. ein deutsch-tschechischer Almanach oder jüngst die Veröffentlichung von Werken der Autoren Bernhard Setzwein und Friedrich Brandl in tschechischer Sprache. Viele von Josef Hrubýs Werken wurden nicht nur ins Deutsche, sondern auch in neun weitere europäische Sprachen übersetzt. Mit seinem schriftstellerischen Werk hat er auf diese Weise nicht nur die bayerisch-böhmische Grenze, sondern auch Grenzen im europäischen und internationalen Kontext überschritten.“

Josef Hrubý war Schriftsteller mit Leidenschaft, ein literarischer Brückenbauer zwischen Bayern und seinem Heimatland. Das CeBB erinnert an seine unablässige bayerisch-böhmische Netzwerkarbeit und an sein großes schriftstellerisches Talent, Menschen mit der Literatur anzusprechen und grenzüberschreitend zu verbinden.

 

Originaltext auf: bbkult.net

Jahrestagung der "Kogge" 2017 in Minden

Das geplante Programm für die Jahrestagung 2017, die von 21. bis 24.09. wieder in Minden stattfindet, ist aktualisiert in unserem Terminkalender nachzulesen.

 

Unter dem diesjährigen J.R.R. Tolkien-Motto "Nicht alle, welche wandern, sind verloren" werden neben den internen Tagungsveranstaltungen auch ein breites Programm mit u.a. Kogge-Slam, internationaler Abendlesung, einer Vernissage und einer Abschlussmatinée für die literarisch interessierte Mindener Öffentlichkeit angeboten.

Exil-Museum für Deutschland gefordert

Die Europäische Autorenvereinigung Die KOGGE unterstützt die Forderung des PEN-Zentrums der Schriftsteller/innen im Exil deutschsprachiger Länder nach Gründung eines Exil-Museums in Deutschland.

 

Internationaler P.E.N.

Zentrum der Schriftsteller/innen im Exil deutschsprachiger Länder e.V.

 

Resolution

für die Gründung eines Exil-Museums in Deutschland

 

Die seit über sechzig Jahren bestehende Vereinigung Exil-PEN deutschsprachiger Länder e.V. unterstützt die jüngste Forderung der

Literatur-Nobelpreisträgerin Herta Müller nach der Einrichtung eines Exil-Museums. Seit mehreren Jahren unterstützen unsere aus mehr als fünfzehn osteuropäischen, asiatischen und afrikanischen Ländern stammenden Autorinnen und Autoren die Bemühungen um die Schaffung eines solchen Museums. Sie vertreten die Ansicht, dass nicht nur die von den Nationalsozialisten vertriebenen und verbotenen Exil-Autoren eine würdige, ständige Heimstätte für ihre Publikationen brauchen, sondern auch die nach dem Zweiten Weltkrieg aus kommunistischen und anderen Diktaturen nach Deutschland geflüchteten Schriftsteller/innen.

Unsere Vereinigung, die in einem engen Kontakt mit dem im Sommer 2016 in Solingen gegründeten Zentrum für verfolgte Künste steht, solidarisiert sich mit dem Aufruf von Herta Müller, die seit 2011 die Gründung eines Exil-Museums fordert.

Eine solche Institution sollte - ungeachtet bereits bestehender wissenschaftlicher Institutionen und Publikationsorgane im Dienst der Exil-Thematik wie auch zahlreicher Publikationen zur Bedeutung der Exil-Literatur in unserer Literaturgeschichte - aber auch den aus zahlreichen Ländern stammenden neuen Generationen von Schriftsteller/innen eine Heimstätte für ihre Publikationen gewähren, die sie in einem demokratischen Deutschland für ihre in Unfreiheit lebenden Landsleute geschaffen haben. Sie leisten mit ihren Büchern und anderen Publikationen einen wertvollen Beitrag zur Förderung von Toleranz in einer wachsenden Konflikten bedrohten Weltgesellschaft.

 

Das Präsidium des P.E.N., im Dezember 2016

KATHAK Literary Award 2017 für Manfred Chobot

Manfred Chobot, Bild auf literaturport.de
Manfred Chobot, Bild auf literaturport.de

Der diesjährige KATHAK LITERARY AWARD aus Bangladesh wird Kogge-Autor Manfred Chobot verliehen, "for outstanding contribution to the world literature along with few very important poets of the world", wie es in einer offiziellen Verlautbarung des 'Kathak International Poets Summit 2017' heißt. Es findet in Dhaka, der Hauptstadt von  Bangladesh vom 31. Januar bis zum 4. Februar 2017 statt. Die Preisverleihung ist am 3. Februar 2017 im "Academy of Fine and Performing Arts Auditorium (Shilpakala Academy)" in Anwesenheit des Tourismusministers Herrn Rashed Khan Menon.  Neben der Anthologie des "Poets Summit" wird auch ein Gedichtband mit in Bangla übersetzten Texten von Manfred Chobot und weiteren Preisgewinnern aus aller Welt erscheinen. Auch seine Teilnahme an der "International Literary conference 2017" und verschiedenen Dichterlesungen in Dhaka und an der Jahangir Nagar University sind vorgesehen. Herzlichen Glückwunsch! Mehr zu diesem Thema finden Sie auch auf der Facebookseite der Kogge.