Neuigkeiten

Zum Tode von Wilhelm Gössmann

Der bekannte Düsseldorfer Literaturwissenschaftler und unser langjähriges KOGGE-Mitglied Prof. Dr. Wilhelm Gössmann ist Anfang Januar 2019 im Alter von 92 Jahren verstorben. Einen ausführlichen Nachruf hat Bernd Kortländer für die Rheinische Post verfasst:

 

 

https://rp-online.de/kultur/wilhelm-goessmann-ist-tot-ein-kaempfer-fuer-heine_aid-35445833

 

 

Unser Foto zeigt ihn anlässlich der Nebentagung der KOGGE in Himmerod im Jahre 2012.

 

Mit Wilhelm Gössmann verliert die KOGGE einen geachteten und einflussreichen Experten insbesondere für das Werk von Heinrich Heine und Annette von Droste-Hülshoff, aber auch einen renommierten Autor und wichtigen Kulturvermittler und Popularisierer von Literatur.

Uta Reichardt erhält den KOGGE-Förderpreis 2018

Eine ausführliche Würdigung der Stuttgarter Autorin, die 2017 in die KOGGE zugewählt wurde, finden Sie hier auf dem Portal nordbayern.de vom 01.10.2018.

Die KOGGE-Tagung in Stein 27.-30.09.18

v.l.n.r.: KOGGE- Präsident Prof. Uli Rothfuss, Preisträgerin Uta Reichardt, stellv. Landrat Franz Xaver Formann, Erster Bürgermeister Kurt Krömer am Sonntag anlässlich der Verleihung des KOGGE-Förderpreises. Foto: (pr)
v.l.n.r.: KOGGE- Präsident Prof. Uli Rothfuss, Preisträgerin Uta Reichardt, stellv. Landrat Franz Xaver Formann, Erster Bürgermeister Kurt Krömer am Sonntag anlässlich der Verleihung des KOGGE-Förderpreises. Foto: (pr)

Von Donnerstag, 27.09. bis Sonntag, 30.09.2018 fand die Jahrestagung der Europäischen Autorenvereinigung DIE KOGGE e.V. nach der letztjährigen Zusammenkunft am Stammsitz des Vereins in Minden nunmehr zum zweiten Mal in Stein bei Nürnberg statt.

 

Neben den Schullesungen, Vorträgen und öffentlichen Lesungen zum Tagungsmotto „Identitäten“ wurde erstmals der „KOGGE-Förderpreis für Literatur der Stadt Stein“ verliehen. Der mit 1000,-- Euro dotierte Preis ging 2018 an die Stuttgarter Autorin Uta Reichardt für ihren aktuellen Jugendroman „Im Wolfsland“ und soll künftig alle zwei Jahre in Stein an ein KOGGE-Mitglied, welches noch am Anfang seiner schriftstellerischen Karriere steht, verliehen werden.

 

Nach drei Jahren stand turnusmäßig auch die Wahl des Präsidiums der KOGGE an. Prof. Uli Rothfuss (Zirndorf) wurde als Präsident bestätigt. Für die ausscheidende Charlotte Ueckert (Hamburg) wurde Präsidiumsmitglied Marcus Neuert (Minden) zum neuen Vizepräsidenten gewählt. Neu ins Präsidium bestimmte die Mitgliederversammlung Ursula Teicher-Maier (Dieburg), die beiden langjährigen Präsidiumsmitglieder Brigitte Gyr (Paris) und Malgorzata Ploszewska (Reutlingen) wurden in ihren Ämtern bestätigt. Die Versammlung wählte Charlotte Ueckert für ihre langjährige Vizepräsidentinnenschaft zum Ehrenmitglied. Aus den vorliegenden Anträgen auf eine Aufnahme in die KOGGE wurden diejenigen von Dr. Katja Hachenberg (Karlsruhe), Dr. Zaira Aminova (Mönchengladbach) und Wolfsmehl (bürgerl. Michael Kumeth, Gersthofen) positiv beschieden.

 

Im Jahr 2019 wird die KOGGE-Jahrestagung wieder in Minden abgehalten. Der Termin steht noch nicht genau fest. Nach langer Pause soll im nächsten Jahr auch wieder eine Verleihung des ursprünglich von der Stadt Minden gestifteten KOGGE-Ehrenrings im Rahmen der Jahrestagung stattfinden.

Hamburger Erklärung: Jedes Kind muss lesen lernen

Rund 20 Hamburger Persönlichkeiten haben als Erstunterzeichner das Ziel, zunächst ausgehend von Hamburg eine bundesweite Diskussion zum Thema Lesen anzuregen. Kürzlich wurde die von der Schriftstellerin Kirsten Boie initiierte „Hamburger Erklärung“ veröffentlicht und soll am 20.9., dem Welttag des Kindes, mit den Unterschriften an die Bildungsministerien der Länder, die Bundesbildungsministerin und die Kultusministerkonferenz übergeben werden.

 

Die KOGGE bittet hierfür um Unterstützung und empfiehlt herzlich, die Erklärung auf

 

https://chn.ge/2nDC4ol

 

 

zu unterzeichnen. Anbei die PDF-Datei der Erklärung zum Downloaden.

Hamburger Erklärung.pdf
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...das Plakat zur Jahrestagung 2018!

Erklärung von PEN, VS und FDK

Nachstehend die gemeinsame Erklärung von PEN, VS und FDK zur drohenden Übernahme des Unterausschusses auswärtige Kulturpolitik durch die AfD (Pressemitteilung), die die Europäische Autorenvereinigung "Die KOGGE" e.V. nachdrücklich unterstützt:

 

ZUR KENNTNIS

 

Gemeinsame Erklärung des deutschen PEN-Zentrums, des Verbands deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) und des Bundesverbandes der Friedrich-Bödecker-Kreise e.V. (FBK) zur drohenden Übernahme des Vorsitzes im Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik durch die AfD

Darmstadt / Berlin, 3.5.2018 I Das PEN-Zentrum Deutschland, der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) und der Bundesverband der Friedrich-Bödecker-Kreise e.V. fordern die Unionsfraktionen und die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag auf, von ihrem Zugriffsrecht bei der Besetzung des Vorsitzes im Unterausschuss Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik des Auswärtigen Ausschusses im Deutschen Bundestag Gebrauch zu machen.

Begründung:

Abwertende Äußerungen der AfD gegenüber unserer Erinnerungskultur oder die Forderung nach einer nationalistischen, einseitig ausgerichteten Kulturpolitik zeigen, dass Vertreter dieser Partei nicht geeignet sind, unser Land angemessen im Ausland zu vertreten:

Die AfD erklärt im Wahlprogramm: „Die aktuelle Verengung der deutschen Erinnerungskultur auf die Zeit des Nationalsozialismus ist zugunsten einer erweiterten Geschichtsbetrachtung aufzubrechen, die auch die positiven, identitätsstiftenden Aspekte deutscher Geschichte mit umfasst". Die damit verbundene Kehrtwende hätte gravierende Folgen. Gerade unsere Erinnerungskultur hat weltweit zu Anerkennung geführt und maßgeblich dazu beigetragen, dass Deutschland in der Weltgemeinschaft positiv wahrgenommen und als friedlicher und verlässlicher Partner akzeptiert wird.

Die AfD spricht in ihrem Grundsatzprogramm ferner von „importierten kulturellen Strömungen“ als „ernste Bedrohung für den sozialen Frieden und für den Fortbestand der Nation als kulturelle Einheit“. Das ist falsch. Kultur hat sich seit Menschengedenken immer dort entfaltet, wo ein Austausch über Grenzen hinweg möglich war.

Kultur bedingt Vielfalt und ist ohne Vielfalt undenkbar. Sie lebt vom Austausch und vom Dialog.

Kultur bedeutet auch Friedensarbeit. Die unterzeichnenden Verbände teilen die Überzeugung, dass diese mit der AfD keinesfalls möglich wäre.

 

Regula Venske                             Eva Leipprand                                      Jürgen Jankofsky

Präsidentin                                   Bundesvorsitzende VS                         Bundesverband FBK

PEN-Zentrum Deutschland                                                                                

 

Carlos Collado Seidel                    Astrid Vehstedt

Generalsekretär                             Vorsitzende VS Berlin

PEN-Zentrum Deutschland