Terminkalender

KOGGE-Jahrestagung in Stein von 20.-22.09.2024

Der Termin für die Literaturtage zum 100-jährigen Bestehen der KOGGE steht nun fest. Von Freitag, den 20. September 2024 bis Sonntag, den 22. September 2024 erwartet Sie ein vielfältiges Programm mit Lesungen, Bücher-Neuvorstellungen, vielstimmigen Diskussionen und der Verleihung des KOGGE-Förderpreises für Literatur der Stadt Stein. Zeiten und Orte entnehmen Sie bitte dem obigen Plakat. Feiern und diskutieren Sie mit uns! Wir freuen uns auf rege Teilnahme!

KOGGE-Nebentagung in Kloster Himmerod 27.-30.06.2024

Unsere Kogge-Nebentagung in der Vulkaneifel findet – mit wenigen Ausnahmen – seit 1971 regelmäßig am Wochenende zu Christi Himmelfahrt statt. Im kommenden Jahr müssen wir jedoch mit dieser Tradition brechen: im Gästehaus des Zisterzienserklosters sind nicht genügend Zimmer frei. Pater Stephan Reimund Senge, Kogge-Autor und Ehrenringträger, lädt dennoch wieder ein, allerdings für die Tage 27. – 30. Juni 2024 Autorinnen und Autoren sowie die Freunde der KOGGE aus allen Mitgliedsländern sind uns wie in jedem Jahr zur Mitarbeit und zur Lesung, zum Gespräch und als Hörer des Forums vier Tage lang herzlich willkommen!


Thema 2024
Du bist mehr als die Summe deiner Worte
(Volker Harmgardt)


Termin der Tagung 2024: vom 27.06.24 (Donnerstag) bis zum 30.06.24 (Sonntag)


Tagungsort: Kloster Himmerod/Eifel, Abteistraße 3, 54534 Großlittgen

Anmeldungen bis 15.04.2024 bitte an: annelise.miglo@t-online.de

 

Einladung und Anmeldeformular im Anhang.

Anmeldeformular zur Tagung2024.docx
Microsoft Word Dokument 15.5 KB
Kogge-Einladungsbrief 2024.docx
Microsoft Word Dokument 146.6 KB

KOGGE-Kurztagung in Minden nun von 16.-17. März 2024

 

Thema: Reichweiten des schöpferischen Schreibens in Zeiten der Angst

 

Samstag, 16.03.24, 19 Uhr: Verleihung des KOGGE-Ehrenrings an Tina Stroheker aus Eislingen mit Lesung der Preisträgerin und anschließendem Stehempfang. Laudatio: Prof. Uli Rothfuss. Musikalische Umrahmung: Neuert & Marx.

 

Sonntag, 17.03.24, 11 Uhr: Begrüßung durch den KOGGE-Vizepräsidenten Marcus Neuert zum Symposium „Reichweiten des schöpferischen Schreibens in Zeiten der Angst“ mit Impulsreferaten von Tina Stroheker und Guy Féaux de la Croix. Daran anschließend Publikumsdiskussion. Moderation und Schlusswort durch den KOGGE-Präsidenten Prof. Uli Rothfuss.

 

Beide Veranstaltungen finden in der Stadtbibliothek Minden, Königswall 99, 32423 Minden statt.

 

Umbruchszeiten, „Zeitenwenden“ gar – unsere Welt ist unsicherer geworden und durch Pandemien, Kriege, die Zerstörung des Planeten, wirtschaftliche, soziale und mediale Verwerfungen immer wieder aufs Neue bedroht. Was der oder dem Einzelnen vielleicht vor kurzer Zeit noch weit weg von der eigenen Lebensrealität schien, betrifft sie oder ihn nun unmittelbar und fordert Haltung und Handlung.

 

Welche Konsequenzen hat dies für eine renommierte Schriftsteller:innenvereinigung wie die KOGGE, die, seit 1953 in Minden ansässig, sich die aktive Förderung des literarischen europäischen Miteinanders auf ihre Fahnen geschrieben hat? Welche Reichweiten kann der literarische Diskurs heute noch erzielen? Sind (hauptberuflich) Schreibende noch die Mahner und Warner, Vorbilder und Impulsgeber für eine Gesellschaft, die von Konsum und Eigensucht, sozialer und kultureller Ausgrenzung einerseits und den oft hilflos erscheinenden Versuchen, im Kleinen für eine bessere Welt zu wirken andererseits geprägt ist? Es ist Zeit für eine umfassende Standort- und Entwicklungsbestimmung.

 

Auf einer Kurztagung wollen sich die europaweit in der KOGGE organisierten Schreibenden hierzu Gedanken machen, ihre Positionen miteinander diskutieren und mit einem interessierten Publikum über diese Themen ins Gespräch kommen. Impulsreferate von namhaften Autor:innen der KOGGE sind hierfür angefordert. Im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung, auf welcher auch der KOGGE-Ehrenring, seinerzeit von der Stadt Minden gestiftet, an die langjährige aktive KOGGE-Autorin Tina Stroheker aus Eislingen (Baden-Württemberg) verliehen wird, soll erarbeitet werden, was eine im Jahr 2024 hundert Jahre alt werdende schriftstellerische Vereinigung künftig auszeichnen muss, um aktiv und in der Öffentlichkeit vernehmbar für ihre literarischen und ideellen Vorstellungen einer weltoffenen und problembewussten Gesellschaft eintreten zu können.